Grundstruktur gewerblicher Briefkopf

Grundstruktur gewerblicher Briefkopf 

Grundsätzlich setzt sich ein Geschäftsbrief aus den Elementen

•        Briefkopf
•        Anschrift des Empfängers
•        dem Bezugszeichen des Empfängers
und dem Bezugszeichen des Absenders
•        einer Betreffzeile
•        der Anrede
•        dem Textfeld
•        der Schlussformel
•        einer Ungerschrift
•        sowie unter Umständen Vermerken
zu Anlagen oder Verteiler
zusammen

 

Dabei stehen in Deutschland für die Gestaltung eines Geschäftsbriefes die Normen DIN 676 oder DIN 5008 zur Verfügung. Wird der Geschäftsbrief nach DIN 676 gestaltet, ist ein normgerechter Briefkopf in zwei Größen möglich, zum einen mit einer Höhe von 27 Millimeter und zu anderen in einer Größe von 45 Millimeter.

Der kleine Briefkopf eignet sich insbesondere dann, wenn das Firmenlogo nur verhältnismäßig klein ausfällt, die am meisten verbreitete Größe in der geschäftlichen Kommunikation sind Briefköpfe mit einer Höhe von 47 Millimeter. Diese zwei Größen sind Voraussetzung dafür, dass ein Geschäftsbrief sauber gefalzt, in Fensterbriefhüllen versendet und gegebenenfalls gelocht werden kann. Nach dem Falzen schließt der große Briefkopf bündig ab, beim kleinen Briefkopf entsteht ein Versatz.

Generell kann der Briefkopf sowohl rechts- oder linksbündig als auch mittig und über die gesamte Breite des Briefbogens positioniert werden. Üblicherweise setzt sich der Briefkopf aus dem Namen oder einem Logo des Absenders zusammen, daneben kann er Angaben zu Anschrift, Telefonnummern sowie Email-Adressen enthalten.

Firmenname und Logo 

Allerdings kann der Briefkopf auch nur Logo oder Firmenname enthalten und die Angaben zum Absender oberhalb der Empfängerdaten aufführen. Dabei kommt dem Briefkopf eine sehr wichtige Bedeutung zu, denn letztlich ist sein Ziel, auf den ersten Blick zu verdeutlichen, wer der Absender des Briefes ist.

Insofern ist der Briefkopf ein wesentlicher Bestandteil der Corporate-Identity, also ein Faktor für den Wiedererkennungswert eines Unternehmens. Dadurch erklärt sich auch, weshalb für die gesamte Post eines Unternehmens in aller Regel ein einheitlicher Briefkopf und überdies meist auch ein einheitliches Briefpapier verwendet wird.

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