Übersicht Papierformate

Übersicht Papierformate

Deutschland ist in gewisser Weise bis heute für seine „Normierungswut“ berühmt-berüchtigt. Allerdings ist Deutschland sicher nicht das einzige Land, welches die „gründlichsten“ Kleinigkeiten regeln möchte. In Zeiten der Globalisierung ist es immer wichtiger geworden, dass man sich auch über Ländergrenzen hinweg auf gleiche „Größen und Formate“ einigen kann.

Wenn es also z.B. um das Papierformat geht, gibt es in Deutschland seit 1922 die DIN Normen. International dagegen, sind es die ISO-Normen. Möchte man sich eine Übersicht über die verfügbaren Größen im Papierformat machen, geht es mit einer einfachen Tabelle und 4 Spalten.

Denn man unterscheidet beim Papierformat zwischen vier verschiedenen „Reihen“ (A;B;C;D).In den „Zeilen“ unterscheidet man dann in den „Größen“ von 4fachA0 bis A;B;C;D-10, in abnehmender Größe. Allerdings gibt es auch hier einen wichtigen Unterschied, zwischen der deutschen DIN-Norm und der internationalen ISO.

Denn die internationale ISO kennt keine Größen die über A;B;C;D 0 hinausgeht. In der D – Reihe ist die kleinste Größe zudem nur D-8. Die Größen D-9 und D-10 werden hier nicht „geführt“.Hat man bestimmte Zahlen als „Angabe“ zu einem „unbekannten“ Format, gilt immer, dass erst die Breite und dann die „Höhe“ angegeben wird. Außerdem werden die Angaben in der Regel in Millimeter gemacht.

Gerade bei den „kleineren“ Größen, kann man sicher oft nicht mehr von richtigen „Papierformaten“ sprechen, weil man es schon teilweise mit Größen zu tun hat, die unter den „Größenbedürfnissen“ einer Visitenkarte liegen. Für welche Bereiche man sich solche Papierformate zulegt, muss letztendlich jeder selbst entscheiden. Bei allen Formaten kann es zudem noch weitere Abweichungen geben, die in jedem Land unterschiedlich sein können. Allerdings gilt auch hier, je größer das Papierformat ist, desto höher ist in der Regel auch die erlaubte Fehlertolleranz, bei den Maßen der Papierbögen.

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