Anleitung zum Basteln – Häuschen aus Papier falten

Anleitung zum Basteln: Häuschen aus Papier falten 

Mit Papier und Karton lassen sich unzählige Dinge basteln. Eine Idee stellt die folgende Anleitung vor. Hierbei geht es um Häuschen, die aus Papier gefaltet werden. Diese Häuschen sind echte Allrounder. So eignen sie sich prima als Geschenkverpackung.

Mehrere Häuschen können zu einem kleinen Dorf zusammengestellt, auf der Fensterbank oder einem Sideboard angeordnet und jeweils passend zur Jahreszeit dekoriert werden.

Auf dem Schreibtisch wiederum können die Häuschen als witzige Stifte- und Notizzettelhalter zum Einsatz kommen. Dabei sind die Häuschen schnell und einfach zu basteln, können beliebig groß angefertigt werden und lassen sich nach Herzenslust dekorieren und ausgestalten.

Hier nun also die Anleitung für die vielseitig
verwendbaren Häuschen aus Papier:

 

Die Materialliste für Häuschen aus Papier

 ·         Pappe oder festerer Bastelkarton für die Schablone
·         Bastelkarton oder festes Papier für die Häuschen
·         buntes Bastelpapier, Geschenkpapier, Zeitungen, Farben und Pinsel, Stifte, Aufkleber und andere Elemente zum Gestalten und Verzieren der Häuschen nach Wunsch
·         Lineal, Bleistift und Schere oder Messer

·         doppelseitiges Klebeband oder Klebstoff

  

Die Anleitung für Häuschen aus Papier

 

1. Schritt: eine Schablone anfertigen

 

Jedes Häuschen setzt sich aus zwei Elementen zusammen, nämlich zum einen dem eigentlichen Häuschen und zum anderen dem Dach. Sollen mehrere Häuschen gebastelt werden, ist es ratsam, sich zunächst eine Schablone anzufertigen. Die Schablone kann dann übertragen werden und es ist nicht mehr notwendig, jedes Häuschen einzeln auszumessen.

 

·         Für ein Häuschen werden als erstes vier Rechtecke nebeneinander gesetzt. Diese Rechtecke sind die späteren Wände. Wie breit und wie hoch die Rechtecke gewählt werden, hängt davon ab, wie groß das Häuschen werden soll. Dies bleibt aber natürlich dem eigenen Geschmack überlassen. Am vierten Rechteck wird dann noch eine Klebelasche eingezeichnet.

 

·         Auf das erste und das dritte Rechteck wird dann jeweils ein Dreieck gesetzt. An den beiden Schrägen der Dreiecke werden außerdem Klebelaschen markiert.

 ·         An die Unterkante des ersten Rechtecks schließt sich ein weiteres Rechteck an. Dieses Rechteck ergibt den Boden des Häuschens. Es muss genauso breit sein wie das erste und das dritte Rechteck. Die Länge des Bodens muss mit der Breite des zweiten und des vierten Rechtecks übereinstimmen. An der Unterkante und den beiden Seitenkanten wird das Rechteck für den Boden mit Klebelaschen ausgestattet.

 

·         Das Dach besteht aus einem Rechteck ohne Klebelaschen. Dabei kann das Dach so groß gewählt werden, dass es später bündig auf den Hauswänden aufliegt. Sehr schön sieht es aber auch aus, wenn das Dach etwas größer, also mit etwas Überstand gebastelt wird.

 

Der Grundriss des Häuschens sollte dann ungefähr so aussehen:

[Grafik-Anleitung Haus basteln]

Häuser basteln aus papier

Anschließend wird die Schablone sorgfältig ausgeschnitten und dann kann das eigentliche Basteln der Häuschen beginnen.

  

2. Schritt: ein Häuschen vorzeichnen und gestalten

 

Für das erste Häuschen wird die Schablone auf Bastelkarton oder festeres Papier übertragen und ausgeschnitten. Sollen die Hauswände bunt bemalt oder mit Bastel-, Geschenk- oder Zeitungspapier beklebt werden, erfolgt dies jetzt. Solange das Häuschen noch nicht gefaltet und zusammengeklebt ist, ist das Gestalten nämlich wesentlich einfacher. Wer es besonders schon machen möchte, kann Fenster aus den Häuserwänden ausschneiden und diese von der Rückseite aus mit Transparentpapier bekleben oder mit kleinen Gardinen ausstaffieren.

Alternativ ist möglich, die Fenster und die Tür aus andersfarbigen Papier, aus Stoff oder aus Folie auszuschneiden und aufzukleben oder einfach aufzumalen. Was die Ausgestaltung der Häuschen angeht, sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt – erlaubt ist, was gefällt.

  

3. Schritt: das Häuschen falten und fertig stellen

 

Nun muss das Häuschen noch gefaltet und zusammengeklebt werden. Die Knickkanten sollten dabei am besten auf der Rückseite markiert und vorbereitet werden. Dadurch besteht nicht die Gefahr, dass die Dekoration auf der Vorderseite versehentlich beschädigt wird. Geknickt wird das Häuschen jeweils an den Kanten der Rechtecke für die Hauswände, so dass das Häuschen dann vier Hauswände hat.

Das Rechteck für den Boden wird ebenfalls an der Verbindungskante zwischen Hauswand und Boden geknickt. Außerdem werden die Klebelaschen jeweils nach innen gefaltet. Sind alle Faltkanten geknickt, kann das Häuschen zusammengeklebt werden. Dazu werden die Hauswände mit den Klebelaschen am Boden verbunden und das Haus mithilfe der Klebelasche am vierten Rechteck geschlossen.

Das Rechteck für das Dach wird anschließend in der Mitte gefaltet. Dann wird das Dach so auf das Häuschen aufgelegt, dass die Knickkante exakt mittig verläuft und den Hausfirst ergibt. Auf einer Seite wird das Hausdach dann an den Klebelaschen an den Dachschrägen festgeklebt.  

Auf der anderen Seite liegt das Hausdach nur lose auf. Hier dienen die Laschen somit nur als Auflageflächen. Dadurch ist es möglich, das Häuschen zu öffnen, beispielsweise um es zu befüllen. Wer möchte, kann nun noch weitere Zierelemente anbringen, ansonsten ist das erste Häuschen fertig. 

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