eigenes Papierformat

eigenes Papierformat

Schon mit einfachen Rezepturen kann man eigenes Papier schöpfen. Denn viel braucht man heutzutage sicher nicht, um sich ganz eigenes Papier herzustellen und damit eine ganz eigene Bastelarbeit zu schaffen. Im Grunde genommen braucht man für die eigentliche Bastelarbeit nur Papierfetzen, Wasser und ein paar andere Fasern, wie z.B. Bast. Diese kann man mit einem Pürierstab gut verrühren und bei Bedarf mit etwas warmem Wasser verdünnen. Auf einem Fliegengitter in einem Rahmen kann man diesen Brei dann mit einem zusätzlichen Tuch aufschöpfen, zwischen Filzstücke stapelt und gut beschwert.

Das Schöpfen an sich ist nicht besonders schwer. Es ist einfach nur auch eine Tatsache, dass man sich vor allem für den ersten Schritt viel Zeit nehmen muss. So gilt als Grundregel, dass man seine Papierschnipsel mindestens 3 Tage einweichen lassen sollte, bevor man sich auf den Weg macht, den Brei zu pürieren und später zu schöpfen. Bevor man sich jedoch an das Schöpfen selbst macht, sollte man noch einmal daran denken, dass man den Brei noch einmal „Portionsweise“ verdünnen sollte. Dabei gilt das ca. 8 Teile Wasser auf 2 Teile Papierbrei gegeben werden. Aber hier kann man sehr viel experimentieren.

Je geringer der Anteil an Wasser ist, desto dicker wird später das Papier. Diese zweite Breimischung macht man am Besten in einer flachen Wanne aus der man die passgenauen Blätter mit einem Sieb heben kann. Während des ersten Abtropfens hat man dann noch die Gelegenheit, weitere Blüten und „Kräuter“ in die Papiermischung beizufügen, bevor man sich an das Pressen macht. Bei diesen „Kräutern“ sollte man daran denken, dass man sie auch noch klein genug schnipselt, bevor man sie auf dem geschöpften Papier verstreut.

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